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  • Limetten-Kokos-Torte | Motivtorte

    Hallo meine Hübschen <3

    heute habe ich mal wieder einen Blogpost für euch! Ich habe nämlich vor kurzem diese Torte gefertigt und möchte euch das Rezept natürlich nicht vorenthalten. Ich habe hier einen Kokos-Rührteig gebacken und mit einer frischen Limetten-Mascarpone-Creme gefüllt - ideal auch für die warmen Sommermonate!!! Fondanttauglich habe ich die Torte mit meiner Lieblingsbuttercreme, die italienische Meringue, gemacht. Selbstverständlich ist die Deko absolut optional und ihr könnt sie ganz individuell, so, wie es euch gefällt, dekorieren.
    Ich habe diese Torte über mehrere Tage gefertigt, da einiges zwischendrin trocknen, abkühlen und fest werden muß.
    Bevor ich mich ans Backen gemacht habe, habe ich schon einige Tage zuvor meine "Bonbons", die aus der Tüte fallen, hergestellt. Diese waren aus Modellierfondant (Fondant mit etwas CMC) und mussten nämlich trocknen und fest werden, damit sie nachher leicht aufdekoriert werden konnten.

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    Am 1. Tag habe ich mich ausschließlich um die Böden gekümmert:

    Mürbeteig:

    (dieser ist absolut optional und kann natürlich auch weg gelassen werden! Ich persönlich liebe es, wenn eine Torte diesen keksigen Mürbeteigboden hat :)

    100g Mehl
    50g Butter
    25g Zucker
    1 Eigelb

    Einfach die Zutaten miteinander verkneten, dünn, auf die entsprechende Tortengröße ausrollen und etwa 7 - 10 Minuten bei 180° Ober-/Unterhitze im vorgeheizten Ofen backen. Sobald der Rand goldgelb wird, ist der Teig fertig. Bitte hier aufpassen und dabei bleiben, sonst wird er zu trocken!

    Kokos-Rührteig:

    250g weiche Butter
    250g Zucker
    5 Eier (M)
    250g Mehl
    1 Pck. Backpulver
    100g Kokosraspel

    Den Rührkuchen nach dieser Anleitung herstellen (die Kokosraspel werden zusammen mit dem Mehl und dem Backpulver unter gerührt). Gebacken habe ich in einem rechteckigen Backrahmen, den ich auf 28 x 21cm ausgezogen hatte. Bitte hier auf die Backzeit achten - meiner brauchte etwa 30 Minuten, was aber je nach Backofen immer variieren kann.

    Am 2. Tag habe ich die Limetten- und die Buttercreme hergestellt, sowie die Torte damit gefüllt und bestrichen:

    Limettencreme:

    2 - 3 Bio-Limetten - davon brauchen wir 125ml Saft und etwas Schale
    125g Mascarpone
    100g griech. Joghurt
    25g Puderzucker
    1 Pck. gemahlene Gelatine
    200ml Sahne
    2 TL San Apart

    Limetten waschen und von einer die Schale abreiben, anschließend auspressen.
    Die Gelatine nach Packungsanweisung einweichen, quellen lassen und anschließend auflösen.
    Mascarpone, Joghurt, Puderzucker und Limettensaft miteinander verrühren und die aufgelöste Gelatine zugeben und gut unterrühren.
    Die Sahne mit dem San Apart steif schlagen und unter die Mascarpone-Masse ziehen.

    Italienische Meringue Buttercreme:

    150g Zucker
    50ml Wasser
    3 Eiweiße (M)
    250g weiche Butter
    optional etwas Limetten-Aroma

    Die Buttercreme stellt ihr nach diesem Rezept her. Zum Schluß könnt ihr die Buttercreme noch etwas mit Limetten-Aroma abschmecken, ist aber vollkommen optional und kann auch weg gelassen werden, falls ihr dies nicht im Haus habt.

    Füllen der Torte:

    Zuerst habe ich mir noch ein passendes Cakeboard zurecht geschnitten. Ich verwende hier gerne KAPA Platten (das sind Leichtschaumplatten, die ich im Architekturbedarf bestelle), da man diese einfach mit einem Cuttermesser auf die benötigte Größe zurecht schneiden kann. Dieses war genauso groß, wie meine Torte letztendlich auch werden sollte.

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    Auf dieses Cakeboard habe ich mit etwas Buttercreme den Mürbeteigboden geklebt.

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    Hierauf kommt etwas erwärmte (dann lässt sie sich besser verteilen) Marmelade oder Lemon Curd.

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    Die Kokos-Rührteigplatte habe ich senkrecht genau in der Mitte einmal geteilt,

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    habe noch die obere dunkle "Haut" abgeschnitten

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    und habe die eine Hälfte auf die mit Marmelade bestrichene Mürbeteigplatte gegeben.

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    Auf die Oberfläche des Rührkuchens habe ich auch nochmal etwas Marmelade aufgestrichen.

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    Da diese Torte bei mir mit Fondant eingedeckt wird, muß die Limettencreme gut nach außen hin abisoliert werden, da sie sich nicht mit Fondant verträgt. Hierzu habe ich mir etwas von der Buttercreme in einen Spritzbeutel gefüllt, die Spitze abgeschnitten, so daß ich die Buttercreme in einem ca. 1cm dicken Strang heraus spritzen konnte und habe damit einen Rand (Foto) aufgespritzt.

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    In diesem Video zeige ich euch das auch nochmal, wie das Ganze funktioniert.
    Hier kommt nun die Limettencreme rein, wird vorsichtig verstrichen.

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    Mit der zweiten Rührteigplatte wird alles nun abgedeckt

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    und damit meine Torte auch richtig gerade wird, habe ich sie nochmal mit einer kleinen Wasserwage austariert. Hierzu habe ich einfach ein Brettchen auf meine Torte gelegt und darauf mit der Wasserwaage in alle Richtungen gemessen und etwas zurecht gedrückt.

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    Nun muß die Torte erst einmal für mind. eine Stunde im Kühlschrank fest werden.

    Wenn die Torte nun gut durchgekühlt ist, kann sie komplett mit der Buttercreme in 2 bis 3 Schichten eingestrichen werden. Zwischendrin immer wieder für etwa 15 Minuten in den Kühlschrank geben, bevor die nächste Schicht aufgestrichen wird. In diesem Video könnt ihr euch das nochmal anschauen.

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    Am 3. Tage habe ich die Torte mit dem Fondant eingedeckt. Da ich ein Testpaket mit dem Massa Ticino Tropic Fondant zugeschickt bekommen habe, kam dieser nun auch zum Einsatz.

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    Ich habe ihn nach dem Auspacken erst einmal weich geknetet - dieses ging sehr rasch und dauerte keine zwei Minuten - und dann auf meiner mit Bäckerstärke abgepuderten Arbeitsfläche auf 0,3mm Stärke ausgerollt

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    und die Torte damit eingedeckt.

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    Bei eckigen Torten sollte der Fondant nicht zu dünn sein, da er sonst an den Ecken einreißen kann!
    Wenn der Fondant nun locker auf der Torte liegt, werden erst einmal die Ecken ausgearbeitet,

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    bevor ihr ihn an den Seiten schön glatt und faltenfrei arbeitet.
    Zum Andrücken und Glätten der Torte ist ein Fondantglätter, oder auch Smoother genannt, sehr hilfreich,

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    genauso wie ein Marzipanmesser, mit dem man super den überstehenden Rand abschneiden kann.

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    Zum Schluß kann die Torte nochmal etwas geglättet

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    und mit weiterer Dekoration versehen werden.

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  • Berry Cheesecake Cube mit Schokoschock

    Ihr Lieben,

    als ich vor kurzem einkaufen war, konnte ich an dieser Zeitschrift

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    einfach nicht vorbei gehen. Das Titelbild schrie ganz laut nach mir: "KAUF MICH!!! DUu musst mich unbedingt probieren!!!!"
    Gesagt - getan! Die Zeitschrift landete in meinem Einkaufswagen, als auch die noch fehlenden Zutaten, die ich nicht zu Hause hatte!!!

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    Zu Hause machte ich mich dann gleich daran alles vorzubereiten und los ging´s!

    Ich muß dazu sagen, während ich den Kuchen so zubereitete, bemerkt ich doch ein paar Defizite im Original-Rezept und als derdann Kuchen fertig war, bestätigte sich doch meine Vermutung:
    1. war er viiiiiel zu weich
    2. war es viel zu viel Schokolade

    Schaut ech auch mein Video dazu an !

    Ich habe das Rezept aber für euch abgeändert!

    An Zutaten benötigt ihr:
    10 Pick up Kekse mit weißer Schokolade
    50g Butter
    600g Frischkäse
    500ml Sahne
    12 Blatt Gelatine
    500g frische Erdbeeren (oder TK)
    100g Zucker
    1 Pck. Vanillezucker
    100g Zartbitter-Kuvertüre
    10g Kokosfett (z.B. Palmin)

    Zubereitung:
    Die Kekse zerkleinern. Dies könnt ihr super in einem Mixer machen, alternativ die Kekse in einen Gefrierbeutel geben, verschließen und mit mit einem Nudelholz zerstoßen und kleinwalken.

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    Die Butter schmelzen und mit den Kekskrümel verrühren.

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    Den Keksteig in einem eckigen Tortenrahmen (24x24cm) verteilen und andrücken und 30 Minuten kalt stellen. Alternativ könnt ihr auch eine runde Springform mit 26cm Durchmesser verwenden.

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    Die Erdbeeren waschen und 400g putzen und klein würfeln. Die Gelatine nach Packungsanweisung einweichen und quellen lassen.
    Von der Sahne 400ml steif schlagen und in einer weiteren Schüssel Frischkäse, Zucker und Vanillezucker verrühren

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    und anschließend die Sahne vorsichtig unterheben.

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    Nun werden die Erdbeeren untergerührt,

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    die Gelatine aufgelöst und anschließend auch dazu gerührt.

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    Die Masse nun auf den Keksboden verteilen, glatt streichen und mind. 3 Stunden kühl stellen.

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    In der Zwischenzeit die Schokolade kacken und anschließend die übrige Sahne mit dem Kokosfett zu kochen bringen

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    Die gehackte Schokolade dazu gegeben und solange verrühren, bis sie sich aufgelöst hat.

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    Den Tortenrahmen vorsichtig entfernen, den Kuchen in 16 gleichgroße Stücke schneiden,

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    jeweils ein Klecks Schokocreme darauf verteilen

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    und mit den übrigen Erdbeeren nach euren Wahl darauf dekorieren. Ich habe sie jeweils in der Mitte durchgeteilt und eine Hälfte auf die Schokocreme gegeben.

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    Und nun wünsche ich viel Spaß beim Nachmachen!
    Eure Nicole

  • Limetten-Biskuit-Rolle

    Meine Hübschen,

    heut habe ich eine sehr leckere, frische und auch sommerliche Biskuit-Rolle für euch mit einer sehr leckeren Limettenfüllung. Ich empfehle es euch sie mal auszuprobieren, denn wir waren total begeistert!!!

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    Schaut euch dazu auch mein Video an, da seht ihr nämlich auch, wie sie zubereitet wird!!!

    Hier habe ich nochmal alle Zutaten für euch:

    für den Biskuit benötigt ihr

    4 Eier (M) sie sollten Raumtemperatur haben!
    1 Prise Salz
    80g Zucker
    1 Pck. Vanillezucker
    80g Mehl
    1/2 TL Backpulver
    20g Speisestärke

    Zubereitung:
    Die Eier mit dem Salz mit einem elektrischen Rührgerät etwa eins bis zwei Minuten anschlagen, dann den Zucker und den Vanillezucker zugeben und die Masse gut weißschaumig und cremig aufschlagen - die kann schon bis zu 15 Minuten dauern, aber die Mühe lohnt sich!
    Das Mehl mit dem Backpulver und der Speisestärke mischen und zu der Zucker-Ei-Masse sieben und vorsichtig mit einem Teigschaber unterheben.

    Nun wir dder Teig auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech verteilt und leicht glatt gestrichen. Wenn ihr schöne gerade Kanten haben möchtet, bietet es sich an einen rechteckigen Backrahmen zu verwenden - diesen habe ich auch Backblechgröße ausgezogen.

    Der Biskuit muß nun bei 175° Ober-/Unterhitze für 7 bis 9 Minuten in den Ofen. Stäbchenprobe!

    Frisch gebacken aus dem Ofen wird der Biskuit auf ein sauberes, mit Zucker bestreutes Küchenhandtuch gestürzt, mit dem Handtuch eingerollt und abkühlen gelassen.

    In dieser Zeit wird nun die Füllung zubereitet, zu der ihr
    folgende Zutaten benötigt:

    3 - 4 Bio-Limetten - davon brauchen wir die Schale und 125ml Saft
    250g Mascarpone
    150g griech. Joghurt
    40g Puderzucker
    2 Pck. gemahlene Gelatine
    400ml Sahne
    4 TL San Apart
    40 Zucker

    Zuberitung:
    Limetten waschen und die Schale abreiben, anschließend auspressen. Den Abrieb mit dem Zucker vermischen und zur Seite stellen.
    Die Gelatine nach Packunganweisung einweichen,quellen lassen und anschließend auflösen.
    Mascarpone, Joghurt, Puderzucker und LimettenSaft miteinander verrühren und die aufgelöste Gelatine zugeben und gut unterrühren.
    Die Sahne mit dem San Apart steif schlagen und gut die Hälte unter die Mascarpone-Masse ziehen (die restliche Sahne wird für die Deko benötigt). Nun wird die Biskuitrolle gefüllt - schaut einfach in meinem Video, da zeige ich euch, wie das funktioniert.

    Die Rollen nun noch mit der restrichen Sahne bestreichen und mit dem Limetten-Zucker bestreuen - fertig!!!

  • Erdbeer-Sahne-Torte mit Schwips

    Ihr Lieben,
    heute habe ich, passend zur Erdbeerzeit, ein leckeres Erdbeer-Torten-Rezept für euch.
    Schaut euch auch mein Video dazu an!!!

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    An Zutaten benötigt ihr...

    ...für den Biskuit
    3 Eier (M) diese sollten Zimmertemperatur haben
    1 Prise Salz
    115g Mehl
    45g Speisestärke
    75g Zucker
    1 Pck. Vanillezucker
    1 TL Backpulver
    etwas Vanillearoma (optional)

    Die Eier mit der Prise Salz mit dem elektrischen Handrührer oder der Küchenmaschine etwa eins bis zwei Minuten aufschlagen. Den Zucker und den Vanillezucker einrieseln lassen und die Masse gut weißschaumig aufschlagen lassen - dies kann schon bis zu 15 Minuten dauern, aber die Mühe lohnt sich!!! Während des Rührens kann auch noch das Vanillearoma zugegeben werden.
    Mehl, Speisestärke und Backpulver vermischen und sieben.
    Wenn die Masse schön dickcremig ist und leichte Spitzen zieht - sie sollte nicht mehr fließen - das Mehl-Stärke-Backpulvergemisch zugeben und vorsichtig (!!!) unterheben.
    Den Teigt in eine 20cm mit Backpapier belegte Springform geben, vorsichtig glatt streichen und bei 175° Ober-/Unterhitze etwa 30 bis 35 Minuten backen (Stäbchenprobe!) Den Biskuit in der Form auskühlen lassen, bevor ihr ihn herauslösen könnt.

    ...für die Erdbeer-Sahne-Füllung
    200g frische Erdbeeren
    1 Pck. Agartine
    200ml Sahne
    2 TL San Apart
    2 TL Vanillezucker
    50ml Likör (Erdbeer oder Kokos)
    2 EL erdbeerkonfitüre (wird beim Zusammensetzen der Torte benötigt)

    Die Erdbeeren waschen, putzen, etwas kleiner schneiden und fein pürieren. Nun das Erdbeerpüree in einen Topf geben und mit der Agartine aufkochen und 2 Minuten leicht weiter köcheln. Vom Herd nehmen und abkühlen lassen und dann den Likör zugeben und unterrühren.
    Die Sahne mit dem San Apart und Vanillezucker steif schlagen und das Erdbeerpüreeunterheben.

    Nun kann die Torte gefüllt werden!!! Wie ich das gemacht habe, seht ihr in meinem Youtube Video
    Bevor ihr nun die Torte dekoriert, sollte sie etwa 3 Stunden im Kühlschrank durchkühlen.

    ...für die Deko
    400ml Sahne
    4 TL San Apart
    2 TL Vanillezucker
    einige Erdbeeren zum dekorieren

    Sahne mit San Apart und Vanillezucker steif schlagen und die Torte damit einstreichen und dekorieren. Zum Schluß noch ein paar frische Erdbeeren in cheiben schneiden und auf die Torte dekorieren.

    Und nun wünsche ich euch viel Spaß beim Nachbacken!
    Eure Nicole

  • Rührkuchen | Basis-Rezept | Grundrezept

    Ihr lieben Zuckerschnuten,

    heute habe ich ein Klassiker, nämlich ein ganz einfaches Rührkuchen-Rezept. Allerdings könnt ihr dieses auch im Geschmack abwandeln, so, wie ihr es gerne mögt und auch benötigt. Dieses Basis-Rezept ergibt ein stabilen, aber auch saftigen Kuchen, den ihr auch ideal als Basis für eine Fondanttorte nehmen könnt. Geeignet ist er, je nachdem wie oft ihr in durchschneiden möchtet und wie hoch eure Torte werden soll für eine 20er Springform mit 2 bis 3 Mal durschneiden bis zu einer bis 26er Springform mit 1 bis 2 Mal durchschneiden. Aber auch als Sandkuchen für eine Kastenform ist diese Rezept ideal geeignet.

    Auf die Idee des bunten Kuchens kam meine Tochter, da sie für ihre Freundin zum 18. Geburtstag was besonderes machen wollte. Deshalb ist das mit den Lebensmittelfarben natürlich optional!
    Wenn ihr euch aber anschauen wollt, wie meine Tochter diesen Kuchen gezaubert hat, klickt einfach *hier*

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    Geschmacklich könnt ihr, wie schön erwähnt, den Kuchen nach euren Vorlieben abwandeln. Hier einige Beispiele:
    Schoko: etwa 40g Mehl durch Backkakao ersetzen
    Vanille: das Mark einer Vanilleschote oder 1 TL Vanillearoma zugeben
    Zitrone oder Orange: abgeriebene Schale von 2 Bioorangen/-zitronen zugeben
    Kokosgeschmack: einfach 100 bis 120g Kokosraspel unterrühren
    mit backfesten Schokotropfen, Nüssen etc. könnt ihr natürlich auch euren Kuchen geschmacklich verfeinern, hier können bis ca. 200g zugeben werden.

    An Zutaten für das Basis-Rezept benötigt ihr:

    250g weiche Butter
    250g Zucker
    5 Eier (M)
    250g Mehl
    1 Pck. Backpulver
    1 Pck. Vanillezucker oder Vanillearoma

    Um ein optimales Backergebnis zu erhalten ist es wichtig, daß die Zutaten alle zimmertemperatur haben!

    Zubereitung:

    Die weiche und zimmerwarme Butter in einen Rührtopf geben und mit dem Zucker und Vanillezucker oder Vanillearoma etwa 10 Minuten richtig cremig aufschlagen. Hier solltet ihr wirklich die Geduld haben und auch so lange rühren - ihr werdet es beim Ergebnis nicht bereuen, denn je mehr Luft in den Teig geschlagen wird, umso besser geht er auch beim Backen auf.
    Nun werden die Eier einzeln zugegeben, d.h. ein Ei zugeben und verrühren, bis es nicht mehr zu sehen ist und dann erst das nächste dazu geben.
    Zum Schluß wird noch das Mehl mit dem Backpulver vermischt und gesiebt zu dem Teig gegeben. Diesen lasst ihr nun allerdings nur noch so lange verrühren, bis sich das Mehl gleichmäßig im Teig verteilt hat.

    In eine mit Backpapier belegte Springform oder gefetteten Kastenform wird der Kuchen bei 180° Ober-/Unterhitze auf einer der unteren Einschulbleisten etwas 30 bis 35 Minuten gebacken. 
    Wenn ihr das dem Teig einen Kastenkuchen oder Gugelhupf herstellt, ändert sich natürlich die Backzeit und kann zwischen 45 und 60 Minuten variieren, je nach Größe und Dicke des Kuchens - ihr solltet auf jeden Fall die Stäbchenprobe machen, da jeder Ofen anders backt und ich hier die Erfahrungen meines Ofens an euch weiter gebe.

    Nach dem Backen bleibt der Kuchen noch etwa 15 Minuten zum Abkühlen in der Form, bevor er auf einem Kuchengitter vollständig abkühlen kann.

  • Wickeltorte mit Himbeer-Sahne-Füllung

    Meine Lieben,

    ich habe vor einiger zweit Wickeltorten hergestellt und möchte euch nun endlich auch an mdiesem leckeren Rezept teilhaben!!!
    Eine Wickeltorte ist auch ein kleinwenig aufwendiger, da ihr mehrmals backen müsst, denn wir benötigen Bisquitplatten zum "aufwickeln" und natürlich brauchen wir noch einen Deckel und einen Boden für die Torte.
    Wenn sie gewickelt und gut durchgekühlt ist, könnt ihr damit viele verscheidene Tortenvarianten zaubern! Z. B. könnt ihr sie mit Sahne oder Buttercreme dekorieren, ihr könnt sie mit Waffelröllchen, Löffelbiskuit, Kitkat usw. am Rand verzieren oder ihr könnt sie idealerweise als Gundlage für eine Fondanttorte nehmen. Hier sind der Phantasie wirklich keine Grenzen gesetzt.

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    Schaut euch auch mein Youtube Video an, hier seht ihr alles nochmal ganz genau: *KLICK*

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    Nun aber endlich zum Rezept!

    Für eine 24cm Durchmesser und ca. 12cm hohe Wickeltorte benötigt ihr

    für die Biskuitplatten:

    8 Eier
    160g Zucker
    2 Pck. Vanillezucker
    1 Prise Salz
    160g Mehl
    40g Speisestärke
    1 TL Backpulver

    Die Eier in eine Rührschüssel aufschlagen, ein paar Sekunden mit einem elektrischen Handrührer oder der Küchenmaschine anschlagen und die Prise Salz zugeben. Nun sollten die Eier einige Minuten auf höchste Stufe verschlagen werden, solange, bis sie ihr Volumen deutlich erhöht und auch die Farbe deutlich heller geworden ist. Nun kommt der Zucker und der Vanillezucker hinzu und wird etwa 4 bis 6 Minuten auf höchster Stufe weitergeschlagen (mit einem Handrührer kann dies allerding bis zu 15 Minuten dauern, aber es lohnt sich!), bis die Masse dickschaumig und weißcremig ist.
    Das Mehl wird mit der Speisestärke und dem Backpulver vermischt und gesiebt zu der Zucker-Ei-Masse gegeben. Dies wird nun per Hand und mit Geduld und ganz viel Liebe vorsichtig untergehoben. Bitte nehmt euch auch hier die Zeit, damit die ganze Luft, die zuvor eingeschlagen wurde, wieder rausgerührt wird.

    Die Masse wird nun auf zwei mit Backpapier vesehene Backbleche verteilt, etwas glatt gestrichen und bei 180° Heissluft etwa 9 Minuten backen (Stäbchenprobe!)
    Wenn die Platten aus dem Ofen kommen ein weiteres Backpapier darauf legen, stürzen und so auskühlen lassen.

    Deckel und Boden:

    Hier habe ich mein Wunderkuchenrezept verwendet. Das Rezept und die Zubereitung findet ihr hier, allerdings habe ich nur die halbe Menge zubereitet.
    Gebacken wird dieser dann in einer 24cm Springform bei 160° etwa 30 bis 35 Minuten - auch hier müsst ihr die Stäbchenprobe machen.

    Himbeer-Sahne-Füllung:

    250g Himbeeren (frisch oder TK)
    40 - 50g Puderzucker (je nach Süße eurer Früchte)
    1 Pck. Agartine (altenativ 6 Blatt oder ein Päckchen gemahlene Gelatine)
    400ml süße Sahne
    2 TL San Apart oder 2 Pck. Sahnefest

    Die Himbeeren mit dem Puderzucker und der Agartine in einen Topf geben, aufkochen und 2 Minuten köcheln lassen, damit die Agartine ihre Gelierkraft entfaltet. VORSICHT: bei verwendung von Gelatine richtet euch bitte nach Angaben auf der Packung!!! Auskühlen lassen.

    Die Sahne mit dem San Apart steif schlagen und das abgekühlte Himbeermus unterheben. Wenn ihr die Kernchen nicht mögt, das Himbeermus zuvor noch durch ein Sieb streichen.

    Zusammenbau der Torte:

    Den Wunderkuchen einmal quer halbieren, so daß ihr einen Boden und einen Deckel habt.
    Die Biskuitplatten in drei á 9cm breite Streifen schneiden (ihr könnt natürlich auch ein anderes Maß verwenden) und die Himbeersahne darauf verteilen. Bitte ca. 2 EL aufbewahren.
    Auf den Kuchenboden etwas Himbeerkonfitüre streichen, den ersten Biskuit-Streifen wie eine Schnecke aufrollen und in die Mitte des Bodens setzen. Nun die anderen Streifen drunherum setzen, sodaß eine große Spirale entsteht. Mit einem neuen Streifen immer da anfangen, wo der letzte geendet hat.
    Wenn ihr nun mit dem wickeln fertig seid, die Torte mit einem Tortenring fest umschließen, die aufgehobene Himbeer-Sahne auf die Oberfläche streichen, mit dem Deckel abschließen und mindesten 4 Stunden im Kühlschrank fest werden lassen.

    Nun lässt sich die Torte nach euren Wünschen weiterverarbeiten.
    Viel Spaß beim nachbacken - es lohnt sich!!!
    Eure Nicole

  • Orangen-Zitronen-Torte | fruchtig und saftig

    Ihr Hübschen,

    heute habe ich ein sehr leckeren und auch sehr fruchtigen Kuchen für euch.
    Das passende Video zu diesem Rezept findet ihr hier.

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    Ihr benötigt für eine 20cm Springform folgende

    Zutaten:

    (wenn ihr in eine größeren/kleinerenForm backen möchtet, nutzt diese Umrechnungstabelle)

    für den Kuchen:
    100g weiche Butter
    100g Zucker
    1 Pck. Vanillezucker
    2 Eier (M)
    100g Mehl
    1 TL Backpulver
    abgeriebene Schale von einer Bio-Orange und Bio-Zitrone
    150g Orangenkonfitüre zum Bestreichen (süß oder bitter, das entscheidet ihr nach eurer Vorliebe)
     
    für den Sirup:
    40g Zucker
    Saft von zwei Orangen und einer Zitrone

    für die Orangensahne:
    200ml Sahne
    2 TL San Apart (alt. 1 Pck. Sahnesteif)
    1 TL Vanillezucker
    1 TL Orangenschalenabrieb

    für die Deko:
    2 EL Orangenkonfitüre
    Zitronenzesten

    Zubereitung:

    Die weiche Butter mit dem Vanillezucker und einem Teil der Zuckers mehrere Minuten mit dem elektrischen Rührer richtig gut aufschlagen.

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    Die Eiern einzeln zugeben und jeweils etwa 30 Sekunden unterrührent. Den restliche Zucker zugegeben und weißschaumig aufgeschlagen, auch dies kann mehrere Minuten dauern!

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    Das Mehl wird mit dem Backpulver vermischt, gesiebt und zu der Zucker-Ei-Masse gegeben und nur ganz kurz verrührt,  bis sich alles miteinander verbunden hat.

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    Zum Schluß kommt noch der Abrieb von einer Orange und der einen Zitrone dazu

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    und wird untergehoben.

    Den Boden einer 20cm Springform mit Backpapier auskleiden, die Seiten einfetten oder mit Backtrennspray gesprühen, den Teig einfüllen und glatt streichen.

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    Gebacken wird der Kuchen im vorgeheizten Backofen bei 180° Ober-/Unterhitze etwa 30 Minuten.

    Während der Backzeit wird der Orangen-Zitronen-Orange-Sirup gekocht. Hierzu werden die beiden Orangen und die Zitrone ausgepresst und mit den 40g Zucker in einen kleinen Topf gegeben

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    und bei mittlerer bis kleiner Hitze leicht köchelnd auf dem Herd zu einem Sirup eingekocht. Das dauert etwa 20 bis 25 Minuten. Der Sirup sollte dicklicher ein seine Farbe verdunkelt haben.

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    Nachdem der Kuchen nach einer Stäbchenprobe aus dem Backofen genommen wurde, wird er sofort mit einem Spieß (Schaschlikspieß oder Zahnstocher) mehrfach eingestochen und mit dem heißen Sirup eingestrichen.

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    Nun muß der Kuchen komplett auskühlen!

    Die Orangenkonfitüre (ich habe eine süße Variante verwendet und diese war wirklich sehr sehr lecker, entscheidet aber nach eurer Vorliebe, wenn ihr die bittere Variante lieber mögt)

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    wird auf dem Herd etwas erwärmt, damit sie flüssiger wird und wird komplett um den Kuchen, auch an den Seiten aufgestrichen. Antrocknen lassen.

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    Die Sahne mit dem San Apart und dem Vanillezucker steif schlagen, die Orangenschale zugeben und unterrühren.

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    Die Orangensahne auf dem Kuchen verteilen und mit einem Teelöffel Vertiefungen hinein drücken. 2 Esslöffel Orangenmarmelade auf dem Herd erwärmen und in die Vertiefungen verteilen. Mit Zitronenzesten dekorieren.

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  • Himbeer-Cheesecake | fruchtiger Käsekuchen

    Ihr Lieben,

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    ich war vor ein paar Tagen bei meiner lieben Youtube Kollegin Eva vom Kanal Evas Backparty zu Besuch. Als wir überlegten, was wir für euch backen könnten, viel unsere Wahl ganz schnell auf Käsekuchen - natürlich mal "etwas anders"
    Deshalb habe ich mir gedacht: ich backe für euch etwas fruchtiges - und ich muß sagen, es hat sich gelohnt, denn er war unheimlich lecker und auch unheimlich schnell von uns allen verputzt ;)
    Also: nachbacken lohnt sich!!!!!!

    Das Video zu diesem Rezept könnt ihr eich hier anschauen: *KLICK*

    Nun aber zum Rezept:

    Ihr benötigt für eine 24cm Springform folgende

    Zutaten:

    150g Butterkekse (Vollkorn oder Butter)
    85g Amarettini
    110g zerlassene Butter
    250g Himbeeren (frisch oder TK)
    40g Speisestärke
    5 Eier (M)
    300g Frischkäse (Vollfett)
    550g Magerquark
    200g Zucker
    2 Pck. Vanillezucker
    1 TL Orangenschalen-Abrieb
    2 EL Orangensaft

    Zubereitung:

    Kekse und Amarettini zerkleinern - entweder in einem Mixer zermahlen oder per Hand: hierzu werden die Kekse und die Amarettini in einen Gefrierbeutel gegeben und mit Hilfe eines Nudelholzes zerstoßen.
    Die Keksbrösel mit der Butter vermischen und in die gefettete und mit Backpapier ausgelegte Springform geben, fest andrücken und für etwa eine halbe Stunde in den Kühlschrank stellen.
    Aus den Himbeeren ein Pürree kochen: hierzu die Himbeeren in einen Topf geben, ein Teelöffel der Speisestärke zugeben, verrühren und aufkochen lassen. Das Pürree ein paar Minuten leicht köcheln lassen, bis die Himbeeren zerfallen sind. Vom Herd nehmen und etwas auskühlen lassen. Nach bedarft noch durch ein Sieb passieren, wenn ihr die Kernchen nicht mögt.
    Magerquark und Frischkäse in eine Rührschüssel geben und eins bis zwei Minuten verrühren. Nun noch den Zucker und Vanillezucker zugeben und einige Minuten verrühren, bis sich der Zucker aufgelöst hat und die Käsecreme richtig schön cremig aussieht. Den Orangenschalen-Abrieb und den Saft noch zugeben, Speisestärke sieben und unterheben.

    Die Hälfte der Käsecreme auf den Keksboden geben, die Hälfte des Himbeerpürrees klecksweise drauf geben und mit einer Gabel marmorieren (wie bei einem Marmorkuchen). Vorsichtig nun die übrige Käsecreme und auch das Himbeerpürree darauf geben und das Ganze nocheinmal wiederholen.

    Gebacken wird der Kuchen bei 175° Ober-/Unterhitze etwa 60 Minuten.
    Damit der Kuchen nicht zu stark zusammenfällt nach der Backzeit den Kuchen im geschlossenen Backofen auskühlen lassen.

    Dieser Käsekuchen ist von den Früchten her variabel und ihr könnt ihn natürlich auch mit allen anderen Früchten zubereiten!

    Und nun viel Spaß beim Nachbacken!!!
    Eure Nicole :*

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  • Tomaten-Dinkelbrot mit Knobi

    Hallo meine lieben Backfans

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    Heute habe ich mal was Herzhaftes für euch: ein leckeres Brot, was bei mir mehr oder weniger eher aus Resten entstanden ist und so ungleublich lecker, daß ich euch dieses Rezept unbedingt weitergeben muß.
    Für zwei kleine Brote á 350g benötigt ihr folgende

    Zutaten:

    350g Dinkelmehl (es geht natürlich auch Weizenmehl)
    1 Pck. Trockenhefe
    100ml lauwarmes Wasser
    1 TL Salz
    1 EL Zucker
    180g in Öl eingelegte Tomaten
    2 EL von dem Tomatenöl
    1 Knoblauchzehe

    Zubereitung:

    In das Lauwarme Wasser die Hefe und den Zucker hinein geben und verrühren.
    Mehl und Salz in eine Schüssel geben, in die Mitte eine Mulde drücken und das Hefewasser hinein geben.
    Die Tomaten etwas abtropfen lassen und mit dem Knoblauch in einem Food-Prozessor oder einem Multizerkleinerer sehr klein hacken (alternativ geht dies natürlich auch per Hand mit dem Messer, es sollte nur alles recht klein sein) und zu dem Mehl-Hefe-Gemisch in die Schüssel geben. Noch zwei EL von dem Tomatenöl zugeben und alles mit dem Knethaken der Küchenmaschine oder einem Handmixer solange verkneten, bis der Teig sich vom Rand löst. Teig aus der Schüssel nehmen und auf einer bemehlten Arbeitsfläche nochmal per Hand gut durchkneten, zu einer Kugel formen und in die Rührschüssel zurück geben, etwas mit Mehl besteuben und eine Stunde an eienm warmen Ort "gehen" lassen.
    Danch den Teig nochmal kurz durchkneten und, wenn ihr kleine Brote backen möchtet in der Mitte teilen und in einer geölten (auch hier habe ich das würzige Tomatenöl genommen) Mini-Kastenform etwa 30 Minuten bei 180° Ober-/Unterhitze backen. Ihr könnt natürlich auch ein großes Brot in einer normalen Kastenform backen - hier könnte sich allerdings die Backzeit etwas verlängern.

    Dieses Brot ist als Beilage unheimlich lecker, aber auch zu "nur so" essen zwischendurch etwas besonderes und auch ein Ideales Mitbringsel.

    Über Fotos auf meiner Facebookseite freue ich mich immer!!!

    Eure Nicole <3

  • Rüblikuchen mit Zitronentopping | Möhrenkuchen

    Ihr Lieben,
    heute haben ich mal ein doch mitlerweile klassisches Rezept für euch, nämlich eine Rüblitorte. Ich habe das Ganze noch mit einem sehr leckeren Zitronen-Topping versehen, was mit dem Kuchen wunderbar harmoniert und ihr auf keinen Fall weg lassen solltet.

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    Die Zutaten sind für eine Springform mit 20cm Durchmesser geeignet, wenn ihr kleiner oder größer backen möchtet, nutzt einfach diese Umrechnungstabelle!

    Für den Kuchen benötig ihr folgende Zutaten:

    150g Mehl
    25g Speisestärke
    1TL Backpulver
    1TL Natron (falls ihr kein Natron habt, ersetzt dieses durch Backpulver)
    100g Zucker
    2 Eier
    100g Butter
    1 Prise Salz
    1 Prise Zimt
    Abrieb einer Bio-Orange
    200g Karotten
    125g gem. Haselnüsse

    Für das Topping benötigt ihr:
    200g Frischkäse (Vollfett!!! Light-Varianten werden zu dünnflüssig)
    200g Sahne
    2 EL Puderzucker
    Abrieb von 2 Bio-Zitronen

    Für die Dekoration benötigt ihr:
    gehackte Pistazien
    Orangen und grünen Marzipan
    (dies ist natürlich optinal und könnt ihr gestallten, wie ihr das gerne mögt. Ich habe mir etwas angewirkten Marzipan (Marzipanrohmasse mit Puderzucker verkneten im Verhältnis) mit Lebensmittelfarbe orange und grün eingefärbt und darauf kleine Karotten geformt.

    Zubereitung:
    Die Karotten schälen und raspeln. Die weiche Butter etwas aufschlagen und mit der Prise Salz und dem Zucker verrühren. Die Eier einzeln und nacheinander zugeben und mit der Butter-Zucker-Masse verrühren. Nun kommen alle anderen Zutaten hinzu, also die Nüsse, Zimt, Mehl, Backpulver, Natron, Speisestärke, der Orangenschalenabrieb und die geraspelten Karotten und werden kurz verknetet.

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    Den Teig nun in die mit Backpapierausgelegte Springform geben, verteilen und glatt streichen.

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    Gebacken wird der Kuchen bei 175° Ober-/Unterhitze etwa 35 - 40 Minuten. Wenn nach der Stäbchenprobe nicht mehr hängen bleibt, den Kuchen aus dem Ofen nehmen und in der Form vollständig abkühlen lassen.

    In der Zwischenzeit könnt ihr super die Dekoration herstellen. Wie ich die Karotten gemacht habe, seht ihr in meinem Youtube Video hier.

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    Wenn der Kuchen nun abgekühlt ist, könnt ihr ihn aus der Form lösen und mit dem Topping bestreichen. Dieses Bereitet ihr so zu:

    Die Sahne steif schlagen. Frischkäse mit dem Puderzucker und dem Zitronenschalenabrieb in einer zweiten Schüssel glatt rühren

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    und dann die steif geschlagene Sahne unterheben

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    und das Topping auf dem kompletten Kuchen verteilen.

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    Das Topping reicht von der Menge problemlos um auch den Rand zu bestreichen. Wenn ihr lieber etwas weniger mögt oder es nur auf der Oberfläche haben möchtet, halbiert einfach die Zutaten.
    Das Topping etwas im Kühlschrank fest werden lassen, dann mit den gehackten Pistazien bestreuen und mit den Marzipan Karotten verzieren.

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    Habt viel Spaß beim Nachbacken!
    Eure Nicole

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