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  • DIY - Sugarveil

    Kein MagicDekor zur Hand??? Und ihr möchtet unbedingt die Torte mit einer Spitze verzieren??? Kein Problem, denn heute zeige ich Euch, wie ihr Sugarveil selbst herstellen könnt.

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    An Zutaten benötigt ihr:

    12 g CMC
    70-72 ml kochend heißes Wasser
    30-32 g Eiweiß
    12 g Puderzucker
    23 g Stärke
    2 TL Barsirup

    hier ist es unbedingt wichtig, daß ihr genau abwiegt!

    Als erstes verrührt ihr mit einer Gabel das CMC mit dem heisen Wasser, bis ihr eine klumpige Masse habt.

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    Nun wird das Eiweiß in der Küchenmaschine oder mit dem Handmixer schaumig aufgeschlagen.

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    Den Puderzucker und die Stärke nach und nach einriesel lassen, dann den Sirup zugeben und weiter rühren.

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    Wenn alles gut vermischt ist, kommt der CMC Klumpen dazu. Weiterrühren. Nicht erschrecken, die Masse wird klumpig.

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    Nun die Masse mit dem Rücken eines Löffels weiterkneten, bis die Masse schön homogen ist.

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    Nun wird die Masse mit Hilfe eines Spatels auf eine Sugarveil Matte verteilt/gespachtelt.

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    Überreste gut mit dem Spatel abziehen

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    und bei 100° Umluft etwa 8-10 Minuten im Ofen trocknen gelassen. Bitte nicht länger, sonst wird die Spitze gelb und hart!
    Etwas abkühlen lassen und vorsichtig herauslösen.

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    Das Sugarveil lässt sich auch gut luftdicht in einem Gefrierbeutel einfrieren.
    Vor Gebrauch 1-2 Stunden aus dem Gefrierschrank nehmen und langsam auftauen.

    Viel Spaß beim ausprobieren!
    Eure Nicole

  • Babytorte - Making of - mit Pfirsich-Maracuja-Füllung

    Hallo meine Liebsten,

    heute blogge ich euch mal ein "Making of" von meiner Torte, die ich zur Geburt von Nick gemacht habe.

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    Am 1. Tag...

    ...habe ich natürlich den Teig gebacken. Dazu habe ich mein Wunderkuchenrezept verwendet.

    Hier sind die Zutaten:

    4 Eier (Zimmertemperatur)
    200g Zucker
    1 Pck. Vanillezucker
    200ml Maracuja-, Multivitamin- oder Orangensaft
    200ml Öl
    300g gesiebtes Mehl
    1 Pck. Backpulver
    wer mag etwas orangene Lebensmittelfarbe

    Die Zubereitung findet ihr hier beschrieben: *KLICK*

    Ich persönlich habe für diese Torte den Teig in 1,5facher Menge zubereitet und in einer 26cm Springform gebacken.

    Diesen Kuchen habe ich am 1. Tag gebacken und dann am 2. Tag erst gefüllt. Wenn er zu warm und/oder zu frisch ist, lässt er sich nicht gut durchteilen und das Ganze krümelt sehr stark.

    Am 2. Tag...

    ...habe ich die Füllung zubereitet und den Kuchen damit nach der "Isoliermethode" gefüllt, da ich ihn ja noch mit Fondant überzogen hatte (Fondant verträgt sich nicht mit Quark-Füllungen!!!). Wenn ihr die Torte ohne Fondant zubereitet, könnt ihr sie selbstverständlich ganz normal füllen.

    Für die Füllung benötigt ihr:

    250g Magerquark
    200ml Sahne
    175g Pfirsiche (frisch oder aus der Dose - frische müssen noch gehäutet werden)
    125ml Maracujasaft
    30g Zucker
    1 Pck. gemahlene Gelatine

    Zubereitung:

    Die Gelatine in dem Maracujasaft geben und etwa 10 Minuten quellen lassen. In der Zwischenzeit die Pfirsiche pürieren und mit dem Quark und dem Zucker verrühren. Nun kann die Gelatine in dem Maracujasaft aufgelöst werden - entweder über einem Wasserbad oder vorsichtig, bei mittlerer Hitze auf dem Herd (bitte nicht kochen lassen, denn dadurch verliert Gelatine ihre Gelierkraft!). Nun die Gelatine zu der Quark-Pfirsich-Masse geben: dazu wird zuerst etwa 2 EL von der Quarkmasse zu der Gelatine gegeben, verrührt und dann kommt das Ganze erst in den Quark hinein und wird gut untergerührt. Zum Schluß noch die Sahne steif schlagen und unterheben.

    Zusammensetzen der Torte

    Dazu benötigt ihr:

    den am 1. Tag gebackenen Kuchen
    die Pfirsich-Maracuja-Füllung
    bei Bedarf 3 EL Marmelade (Pfirsich, Maracuja, Aprikose....)
    einen hohen Tortenrand

    Füllen nach der Isoliermethode:

    Den Tortenrand auf etwa 22cm einstellen, auf den Kuchen setzen

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    (als Schablone benutzen) und mit einem Messer ausschneiden.

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    Den daurch entstandenen Rand vorsichtig abnehmen.

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    Nun den ausgeschnittenen Kuchen zwei Mal waagerecht durchteilen, damit drei Böden entstehen.

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    Der ersten Boden auf ein Cakeboard setzen und den Tortenrand drumherum spannen.

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    Den durch das Abschneiden entstandenen Rand nun am Rand des Tortenrahmens setzen.

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    Wer mag kann den Boden noch etwas mit Marmelade einstreichen. Nun wird die Hälfte der Pfirsich-Maracuja-Masse eingefüllt,

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    darauf kommt der zweiten Boden.

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    Den müsst ihr vorher allerdings ein kleinwenig kleiner schneiden, da der innere Kreis des Kuchens ja weniger Durchmesser hat, als der komplette Kuchen. Das könnt ihr aber ganz einfach nach Augenmaß machen. Auf diesen Bodem kommt nun wieder etwas Marmelade

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    und die andere Hälfte der Pfirich-Maracuja-Füllung

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    und das Ganze verschließt ihr mit dem dritten und letzen Boden.

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    Nun muß der Kuchen gut durchgekühlt werden - am besten über Nacht.

    Am 3. Tag...

    ...könnt ihr den Kuchen nun aus dem Tortenrand lösen

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    und nach Herzenslust dekorieren. Ich habe ihn mit einer weißen Schokoladenganache eingestrichen

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    und mit Fondant eingedeckt.

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    Die Dekoration dieser Torte habe ich schon ein paar Tage vorher gefertigt; zum Bärchen gibt es eine Videoanleitung von mir *HIER*

    Zu dem Thema Fondant & Co. habe ich schon einen Blogbeitrag geschrieben und den könnt ihr *HIER* nachlesen.
    Solltet ihr noch Fragen haben, schickt mir einfach eine Nachricht!!!

    Eure Nicole :*

  • Saftiger Zitronenkuchen

    Hallo meine Lieben <3

    Heute habe ich ein klassisches Rezept für euch, nämlich einen sehr saftigen, zitronigen und sehr sehr leckeren Zitronenkuchen. Der ist so hammerlecker, den müsst ihr unbedingt mal probieren 

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    Ihr braucht folgende Zutaten:

    250g weiche Butter
    250g Zucker
    abgeriebene Schale von 2 Zitronen
    Saft von 3 Zitronen
    5 Eier
    1 Prise Salz
    1/2 Pck. Backpulver
    200g Mehl
    50g Speisestärke
    50g Puderzucker

    Für die Glasur:
    Puderzucker
    Zitronensaft

    Zubereitung:

    Die Butter in der Küchenmaschine oder mit dem Handmixer etwas aufschlagen und dann mit 200g von dem Zucker cremig schlagen. Nun die Eier trennen und die Eigelbe einzeln, nach und nach zu der Butter-Zucker-Masse geben. Den Saft einer halben Zitrone (das entspricht etwa 30 ml) und die abgriebene Zitronenschale in den Teig geben und dann das Mehl mit der Stärke und dem Backpulver mischen, sieben, ebenfalls zugeben und nur kurz unterrühren.
    Nun die 5 Eiweiße mit der Prise Salz in einer weiteren Schüssel mit steif schlagen. Während des Schlagens die restlichen 50g Zucker einrieseln lassen. Wenn die Masse steif und glänzend ist, ist sie fertig.
    Die Hälfte des geschlagenen Eiweißes mit dem Rührbesen unter den Teig rühren, die andere Hälfte unterheben.

    Nun eine 24cm Kastenform einfetten und mit Zucker ausstreuen. Den Teig hinein geben, glatt streichen und bei 170° etwa 60 Minuten bei Ober-/Unterhitze auf unterster Schiene backen.

    Nach dem Backen den Kuchen etwa 10 Minuten in der Form auskühlen lasse und dann aus der Form stürzen. Den restlichen Zitronensaft mit dem Puderzucker verrühren, den Kuchen mehrmals mit einem Schaschlikspieß einstechen und den Saft gleichmäßig über den Kuchen träufeln, bis der Kuchen gut durchgetränkt ist.

    Wenn der Kuchen nun abgekühlt ist, kann er mit einer Zuckerglasur (Puderzucker mit etwas Zitronensaft) überzogen oder einfach mit Puderzucker bestäubt werden..

    Tipp: Der Kuchen ist am leckersten, wenn er erst am nächsten Tag gegessen wird!!!

    Ich wünsche Euch einen guten Appetit!!!
    Eure Nicole

  • Brandteigtorte mit Himbeeren

    Heute habe ich eine mal etwas andere Torte, nämlich mit Brandteig, für euch. Keine Angst, so schwer ist es wirklich nicht einen Brandteig herzustellen. Probiert es einfach mal aus! Ich erkläre euch hier alles Schritt für Schritt!

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    An Zutaten benötig ihr:

    75g Butter
    1 Prise Salz
    125ml Wasser
    125ml Milch
    150g Mehl
    3 Eier
    10 Blatt Gelatine
    250g Mascarpone
    250g Magerquark
    75g Zucker
    1 Pck. Vanillezucker
    Saft und Schale einer halben Zitrone
    250g Himbeeren (frisch oder TK)
    400ml Sahne
    100ml Eierlikör
    1 EL Puderzucker

    für die Deko:
    50g Himbeeren
    Puderzucker zum Bestäuben

    Zubereitung:

    Für den Teig werden als erstes die Butter, Salz, Wasser und Milch in einen Topf gegeben und unter rühren aufgekocht. Sobald dieses geschieht,

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    wird der Herd auf mittlere Stufe runtergestellt und das Mehl auf einmal zugegeben. Mit einem Holzlöffeln nun den Teig im Topf rühren. Der Teig sieht erst etwas grisselig aus,

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    wird aber immer gleichmäßiger.

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    Wichtig ist, daß der Teig ständig gerührt wird -> dies geht am Besten, wenn der Teig mit der Rückseite des Holzlöffels immer an den Rand des Topfes gedrückt wird. Der Teig wird so "abgebrannt". Das dauert etwa 1 Minuten, dann hat sich auf dem Topfboden ein weißer Film gebildet und der Teig ist fertig.

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    Dieser wird nun in eine Rühschüssel gebgeben und etwa 15 Minuten zum auskühlen beiseite gestellt.
    Ist der Teig nun etwas abgekühlt, werden die Eier einzeln (!) untergerührt - das nächste erst zugeben, wenn das vorrige verrührt ist.

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    Nun ist der Teig fertig, er ist etwas klebrig, aber das ist normal.

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    Mit einem auf 22cm eingestellten Tortenring oder einer 22er Sprigform einen Kreis auf ein Backpapier malen

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    und dieses nun umdrehen;

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    ein zweites Backpapier genauso vorbereiten.

    Den Teig in einem Spritzbeutel mit großer Sterntülle füllen und spiralförmig zwei runde Teigböden auf je ein Backpapier spritzen. Dabei zwischen den Spiralen etwa 1cm Platz lassen, da der Teig noch aufgeht.

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    Nun nacheinander etwa 25 Minuten bei 200° Ober-/Unterhitze backen.

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    Wenn die Böden abgekühlt sind, einen auf eine Tortenplatte setzen und einen Tortenring drumherum anlegen.

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    5 Blatt der Gelatine etwa 5 Minuten einweichen, anschließend ausdrücken und auf dem Herd auflösen.
    Mascarpone mit dem Magerquark, Zucker, Vanillezucker, dem Zitronensaft und der -schale verrühren, die Gelatine unterrühren und die Himbeeren unterheben.

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    Auf dem Boden verteilen und etwa 1 Stunde kühl stellen.

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    Nun die restlichen 5 Blatt Gelatine etwa 5 Minuten einweichen, danach ausdrücken und auf dem Herd auflösen. Sahne steif schlagen,

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    mit dem Puderzucker und dem Eierlikör vermischen und zum Schluß die aufgelöste Gelatine zugeben.

    Die Eierlikörsahnen und auf die Himbeer-Quark-Schicht geben, den zweiten Brandteigboden obendrauf geben, leicht andrücken und erneut etwa eine Stunde Kühl stellen.

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    Tortenring entfernen, mit den Himbeeren verzieren und mit Puderzucker besteuben.

    Viel Spaß beim Nachbacken!
    Eure Nicole

  • Butterkuchen

    Hallo ihr Lieben

    Heute habe ich mal ein leckeren und luftigen Hefekuchen für Euch.

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    Das Rezept fand ich bei meiner Youtube Kollegin Evas Backparty. Ich war sooooo hin und weg von diesem Rezept, dass ich es gleich ausprobiert habe. Und ich muß sagen, der ist megahammer lecker und ganz einfach in der Zubereitung. Ein klitzekleinwenig habe ich Eva´s Rezept verändert und deshalb schreibe ich es hier auch nochmal nieder.

    Das Video von Eva zu diesem Kuchen findet ihr hier: *KLICK*

    Zutaten:

    1 Würfel frische Hefe
    500g gesiebtes Mehl
    250ml lauwarme Milch
    60g Zucker
    60g weiche zerlassenen Butter
    eine Prise Salz
    1 Ei

    100g Mandelplättchen
    125g kalte Butter (in kleine Würfel geschnitten)
    125ml Sahne
    70g brauner Rohrzucker

    Zubereitung:

    Die Hefe in die lauwarme Milch bröseln, 2 TL von dem Zucker zugeben und durch rühren mit einem Teelöffel auflösen.

    Das Mehl mit dem Zucker, der Prise Salz und der Hefemilch in eine Rührschüssel geben und mit den Knethaken 1 bis 2 Minuten verkneten. Nun noch das Ei und die weiche Butter zugeben und weiter kneten, bis der Teig sich vom Rand löst und nicht mehr klebt. Ist er doch zu klebrig, einfach noch ein bisschen Mehl zugeben/ist er zu trocken, ein bisschen Milch. Zum Schluß noch auf einer bemehlten Arbeitsfläche mit den Händen verkneten, zu einer Kugel formen und in die Schüssel zurück geben. Die Kugel leicht mit Mehl besteuben, abdecken und an einem warmen Ort etwa eine halbe Stunde gehen lassen, bis das Volumen sich verdoppelt hat.

    Nach der Gehezeit nun den Teig auf einer bemehlten Fläche auf Backblechgröße ausrollen, auf ein mit Backpapier belegtes Backblech legen, evtl. noch etwas nachrollen oder mit den Händen zurecht ziehen. Nochmals abgedeckt eine halbe Stunde ruhen lassen.

    Nun mit dem Ende eines Kochlöffelstieles in etwa grob 2cm Abständen Löcher einpieksen und in diese ein kleines Stückchen der gewürfelten Butter reinstecken. Mit den Mandel und dem Rohrzucker bestreuen und bei 180° etwa 20 - 25 bei Ober-/Unterhitze backen. Nach der Backzeit aus dem Ofen raus nehmen und die Sahne gleichmäßig drübergießen und auskühlen lassen UND GENIESSEN!!!

    Lasst ihn Euch schmecken!!!

    Eure Nicole

  • Blütenpaste II

    Hallo ihr Lieben,

    heute habe ich noch ein Blütenpasten Rezept für Euch, eine andere Rezeptur findet ihr hier: Blütenpaste I

    Probiert einfach beide Rezepturen und entscheidet dann für euch, mit welcher ihr am besten zurecht kommt.

    Blütenpaste braucht ihr zu modellieren von Figuren oder standfesten Dekorationen. Blütenpaste wird im Gegensatz zu Fondant sehr fest und härtet schnell aus und eignet sich super für feste Dekorationen. Für flache Dekorationen oder Blüten verwende ich reine Blütenpaste und für Figuren (wie z.B Flugzeug und Pferd auf meinen Fotos) eine Modelliermasse, die aus 50% Blütenpaste und 50% Fondant geknetet wird.
    Vor dem Modellieren ist es wichtig die Blütenpaste, bzw. die Modelliermasse weich und geschmeidig zu kneten (etwa 10 Minuten). Auch ist es wichtig die Blütenpaste und den Fondant vor der Verarbeitung Zimmertemperatur annehmen zu lassen, da sie sonst sehr hart sind. Immer nur soviel aus der Verpackung nehmen, wie gebraucht wird und den Rest gleich wieder luftdicht einpacken (Blütenpaste wird sehr schnell hart).

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    Zutaten:

    500g gesiebten Puderzucker
    1 EL CMC oder Traganth
    5 TL kaltes Wasser
    2 TL gemahlene Gelatine
    2 TL Glucosesirup
    1 Eiweiß der Größe L
    1 EL Palmin Soft

    Zubereitung:

    Den Puderzucker in eine Rührschüssel sieben und das CMC (oder das Traganth) zugeben. Die Gelatine in das Wasser einrühren und etwa 5 Minuten quellen lassen, danach über einem Wasserbad auflösen. Nun den Sirup und das Palmin zu der gelösten Gelatine geben und mit auflösen.
    Dies und das Eiweiß gebt ihr nun zum Puderzucker und verknetet das auf kleiner Stufe mit dem Knethaken eurer Küchenmaschine. Sobald sich die Zutaten gut miteinander verbunden haben, schaltet ihr die Rührstufe höher und lasst alles gut etwas 10 Minuten verkneten. Zum Schluß knetet alles nochmal gut mit leicht gefetteten Händen (Palmin Soft) durch.

    Die Blütenpaste zu einer Kugeln formen, nochmal mit Palmin Soft einfetten und in einen Frischhalte- oder Gefrierbeutel geben, verknoten und nochmasl in ein luftdichtes Gefäß (z.B. von Tupperware) geben und verschließen.

    Zum verwenden muß sie 24 Stunden im Kühlschrank ruhen. Haltbar ist sie ca. 6 Monate.

    Ich persönlich bewahre meine Blütenpaste immer im Kühlschrank auf und nehme sie einige Stunden vor Gebrauch raus, damit sie Zimmertemperatur bekommt und geschmeidig ist.

    Beim verwenden von Blütenpaste immer nur kleine Mengen entnehmen und verarbeiten, da sie schnell hart wird.
    Wenn ihr sie einfärbt, kann das kurz vor Verwendung gemacht werden. So färbt ihr dann auch nur kleine Mengen ein, in Farben, die ihr gerade braucht.

    CMC könnt ihr z.B. hier online bestellen oder auch in Apotheken kaufen.

    Eure Nicole

  • Feiner Feigensenf

    Hallo ihr lieben Feinschmecker!

    Heute habe ich mal etwas außergewöhnliches Rezept für euch, nämlich einen ganz feinen und leckeren Feigensenf.

    Dieser Senf passt super zu Käse, besonders zu Ziegenkäse eine Leckerei, aber auch zu Grillgut ein super Dipp! Und als Mitbringsel natürlich was ganz besonderes!

    Ihr mögt ein Gläschen geschenkt bekommen? Kein Problem!!! Besucht mich auf meiner Facebookseite *KLICK HERE*
    kommentiert den Link und schon seid ihr mit im Lostopf!!!

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    Ihr braucht dazu folgende

    Zutaten:
    500g frisch Feigen
    500g Zucker
    1/2 Pck. Gelfix (findet ihr beim Gelierzucker)
    Saft einer Zitrone
    1 TL Zitronenabrieb
    1 frische Chilischote
    1 EL Senfkörner
    1 EL Senfpulver (oder Senfkörner selbst mahlen)
    1 1/2 EL Dijon Senf
    etwas Pfeffer

    Zubereitung:
    Die Feigen schälen und in kleine Würfel schneiden und in einen Topf geben.
    Chilischote würfeln - wer es nicht so scharf mag, die Kerne entfernen.
    Etwas Abrieb von der Zitronen abreiben und dann auspressen.
    Das Gelfix mit 2 EL von dem Zucker mischen und zu den Feigen in den Topf geben und verrühren.
    Nun kommen, außer dem restlichen Zucker, die Chilischote, Senf, Senfkörner und -pulver, Pfeffer, Zitronensaft und -abrieb dazu.
    Alles unter ständigem Rühren aufkochen und jetzt erst den restlichen Zucker zugeben. Nochmals aufkochen lassen und etwa 5 Minuten sprudelnd köcheln.
    Wenn ihr den Feigensenf etwas feiner mögt, könnt ihr in nun noch etwas mit dem Stabmixer pürieren.
    Noch heiß in warme, sterilisierte Marmeladengläser oder Weckgläser füllen, verschließen, kurz auf den Kopf stellen, fertig!!!!
    Eure Nicole
  • Klassische Schwarzwälder Kirschtorte

    Hallo meine Lieben!

    Heute habe ich mal ein ganz klassisches, aber sehr leckeres Rezept für euch und sollte in keiner Bäckerküche fehlen. Vor einigen Tagen habe ich dazu auch das passende Youtube Video veröffentlicht *KLICK*

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    und hier habe ihr nochmal alles genau zum nachlesen:

    Zutaten:

    Für den Wiener Schokoboden benötigt ihr:
    6 Eier
    150g Zucker
    2 Pck. Vanillinzucker
    90g Speisestärke
    110g Mehl
    1/2 TL Backpulver
    25g Kakaopulver

    Für den Mürbeteigboden benötigt ihr:
    50g Zucker
    100g Butter
    150g Mehl

    Für die Füllung benötigt ihr:
    1200ml Sahne
    6 Pck. Sahnesteif
    6 Pck. Vanillinzucker
    Kirschwasser nach Bedarf
    1 Glas Sauerkirschen
    1 Prise Zimt
    35g Speisestärke
    Belegkirschen nach Bedarf
    Schokoraspel
    1 - 2 EL Aprikosenkonfitüre
    Puderzucker zum Bestäuben

    Zubereitung:

    Zubereitung des Wiener Schokobodens:

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    Zuerst werden die Eigelbe vom Eiweiß getrennt, danach werden die Eiweiße steif geschlagen. Sobald die Eiweiße steifgeschlagen sind wird der Zucker und der Vanillezucker dazugegeben und solange weitergerührt, bis sich der Zucker komplett gelöst hat. Nun werden die Eigelbe einzeln untergerührt. Mehl, Speisestärke, Backpulver und Kakao vermischen und gesiebt vorsichtig unter die Ei-Zucker-Masse heben.

    Dann wird der Biskuitteig in eine Runde, mit Backpapier ausgelegte 26er Form gegeben und bei 180 Grad 25-30 gebacken. Stäbchenprobe nicht vergessen.

    Wenn der Biskuit gut abgekühlt ist (am besten schon einen Tag zuvor backen), wird er 2x waagerecht durchgeteilt, sodaß ihr eine etwas dickere und zwei dünnere Scheiben habt.
    Natürlich könnt ihr euch diesen Schritt mit einem gekauften Boden etwas erleichtern.

    Zubereitung des Mürbeteigbodens:

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    Hier werden einfach alles Zutaten in eine Schüssel gegeben und, am besten mit den Händen, verknetet. Den Teig nun in eine mit Backpapier ausgelegte 26er Springform geben, fest drücken, mehrfach mit der Gabel einstechen und bei 180° etwa 12 - 15 Minuten backen. Wenn der Boden goldgelb ist, ist er fertig.
    Auch dieser Boden läßt sich super schon am Vortag vorbereiten.

    Dieser Boden ist kein "Muß". Ihr könnt die Torte natürlich nur aus Biskuit herstellen - hier ist die erste Biskuit-Scheibe dann auch der Boden. Ich persönlich finde aber zum Verarbeiten und Servieren den Mürbeteigboden sehr praktisch.

    Zubereitung der Kischmasse:

    Die Kirschen in ein Sieb geben und den Saft dabei auffangen. Diesen gebt ihr in einen Topf mit 1 - 2 EL Kirschwasser und der Prise Zimt. Die Speisestärke mit etwas von dem Saft verrühren.

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    Saft aufkochen lassen, vom Herd nehmen, Speisestärke zügig mit dem Schneebesen einrühren, Topf wieder auf den Herd stellen und nochmals kurz aufkochen lassen.

    Nun die Kirschen zufügen

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    und unterrühren. Kirschmasse abkühlen lassen!

    Ist die Kirschmasse kalt, werden nun 5 Becher, also 1 Liter Sahne mit 5 Pck. Sahnesteif und 5 Pck. Vanillinzucker steif geschlagen.

    Nun wird die Torte zusammen gebaut:

    Als erstes beginnt ihr mit dem Mürbeteigboden. Auf diesen wird die Aprikosenkonfitüre gestichen.

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    nun folgt der etwas dickere Biskuitboden.

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    Mit etwas Kirschwasser beträufeln und einen hohen Tortenring drumherum stellen.

    Die Kirschmasse darauf verteilen,

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    allerdings nicht bis zum Rand - lasst eins- bis zwei Zentimeter Platz - sonst quatschen später die Kirschen aus der Torte raus.

    Eine Sahneschicht darauf verteilen -> erst die Seiten befüllen

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    und dann in die Mitte geben, so daß die Kirschen etwa 2cm damit bedeckt sind - grob glatt streichen.

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    Zweiten Biskuitboden drauf geben

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    und wieder mit Kirschwasser beträufeln.

    Nächste Schicht Sahne (etwas für die Oberfläche übrig lassen) darauf geben und auch wieder grob glatt steichen.

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    Letzen Boden drauf geben, mit Kirschwasser beträufen und den Rest der Sahne auf der Oberfläche verteilen.

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    Nun muß die Torte für mind. 6 Stunden in den Kühlschrank, bevor ihr den Tortenring abnehmen und die Torte dekorieren könnt.

    Dekoration der Torte:

    Hierfür wird ein Becher Sahne, also 200ml mit einem Pck. Sahnesteif und einem Pck. Vanillinzucker steif geschlagen. Ein Teil der Sahne in einen Spritzbeutel mit Sterntülle füllen, mit dem anderen Teil die Torte ringsrum mit einer Palette einstreichen. Rosetten auf die Oberfläche spritzen, jeweils eine Belegkirsch drauf geben und in der Mitte und am Rand die Schokoraspel verteilen. Ich persönlich mag nicht so viel Schokoraspel, deshalb habe ich sie bei meiner Torte am Rand weggelassen.

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    Zum Schluß noch mit Puderzucker bestäuben -

    FERTIG IST EUER MEISTERSTÜCK!!!

    Habt viel Spaß beim Nachbacken!!!

    Eure Nicole

  • Motorradhelm Torte - Motivtorte

    Hallo meine Lieben,

    heute zeige ich Euch den Aufbau der Heltorte, die ich Euch vor kurzem schon als Foto bei Facebook und Instagram gezeigt habe.

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    Als erstes möchte ich euch erklären, wann ich was an welchem Tag gemacht habe:

    - Torte wurde Samstags gebraucht

    - Mittwoch fing ich mit Backen an. Ich habe mich für Nußkuchen mit Schokobuttercreme entschieden (Rezept *HIER*).
    Auskühlen lassen! Außerdem habe ich die Ganache hergestellt (siehe *HIER*)

    - Donnerstag habe ich die Buttercreme hergestellt, die Tortenböden jeweils 1x durchgeschnitten und die Torte mit der
    Aprikosenmarmelade und der Buttercreme gefüllt.
    Zum fest werden, habe ich sie nun wieder für eine Stunde in den Kühlschrank gestellt und anschließend mit zwei Schichten
    Ganache eingestrichen (siehe auch *HIER*). Nun muß die Torte wieder in den Kühlschrank!

    - Freitag habe ich dann die Torte mit Fondant eingedeckt, dekoriert und fertig gestellt.

    - Samstag vormittag wurde sie dann schließlich abgeholt.

    Herstellung der Torte:

    Das Video dazu findet ihr hier: *KLICK*

    Ich habe insgesamt drei Böden gebacken, 28cm und 26cm Springform, sowie eine Halbkugel. Das Nußkuchenrezept, das ich dazu verwendet habe (Link oben) habe ich mal drei genommen.

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    Jeder Boden wurde einmal waagerecht durchgeteilt und schon ging´s los mit dem Aufbau:

    Ersten Boden der 28er Form auf eine Platte legen, dünn mit der Marmelade einstreichen und etwa 0,5cm Buttercreme drauf geben.

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    Zweiten Boden der 28er Form obendrauf setzten.

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    Nun wieder mit Marmelade und Buttercreme einstreichen und den ersten Boden der 26er Form drauf legen (nicht mittig, sondern an eine Seite anlegen). Wieder mit Marmelade und Buttercreme bestreichen und zweiten Boden der 26er Form drauf legen. Das Ganze nochmal mit der Halbkugel wiederholen.

    Nun muss die Torte gut durchkühlen, so dass die Buttercreme richtig fest ist.

    Nun dürft ihr schnitzen!!! Ich habe mir als Vorlage einen echten Helm geholt und meine Torte zurecht geschnitten.

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    Die Krümel, die ihr rechts unten im Bild seht, nicht weg wefen, sondern in eine Schüssel geben und verkneten (wie bei Cake Pops). Sollte sie zu trocken sein, einfach noch etwas Nutella zugeben. Mit dieser Masse die Form evtl. noch besser ausarbeiten.

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    Nun muß die Torte nochmal durchkühlen, bevor die Ganache aufgetragen wird. Ich habe sie in zwei Schichichten aufgetragen

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    und dann über Nacht in den Kühlschrank gestellt und am nächsten Tag dann mit Fondant eingedeckt und dekoriert.

    Nehmt Euch auf jeden Fall Zeit für solch ein Projekt. Ich persönlich habe rd. 15 Stunden an dieser Torte gearbeitet, wobei ich am längsten für das bemalen des Fondant gebraucht habe.

    Wenn ihr noch Fragen habt, schreibt´s mir in die Kommentare!

    Eure Nicole

  • Beschwipste Kirschkonfitüre

    Hallo meine Lieben <3

    Mal Lust auf eine selbstgemachte Konfitüre? Hier habe ich ein ganz leckeres und auch besonderes Rezept für euch, was sich super als Geschenk oder Mitbringsel eignet - und natürlich auch zum selber vernaschen!!!

    Da es momentan bei uns Kirschen in Massen gibt, dachte ich, ich zauber euch daraus eine Konfitüre:

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    Nun aber zum Rezept!

    Ihr benötigt:

    600g Sauerkirschen, gewaschen und entsteint
    75ml Zitronensaft
    etwas Zitronenabrieb
    600g Gelierzucker 1:1
    1 TL Butter
    2 - 3 EL Cognac, Orangenlikör, Kirschwasser etc. - was ihr gerne mögt

    Zubereitung:

    Die Kirschen werden grob zerkleinert und zusammen mit dem Zitronensaft und dem Abrieb in einem Topf bei geringer Hitze etwa 20 Minuten köcheln gelassen, bis sie weich und zusammengefallen sind.
    Nun wird noch der Zucker zugegeben und so lange gerührt, bis er sich vollständig gelöst hat. Nun kommt die Butter und der "Schwips" (ich persönlich liebe sie mit Orangenlikör) dazu und wird nochmal 3 Minuten sprudelnd gekocht (Vorsicht heiß!!!).

    IMG_4501[1]

    Bevor ihr die Konfitüre in Gläser füllt, lasst sie noch 10 Minuten abkühlen. Die Gläser sollten sterilisiert und warm sein.

    So sterilisiert ihr eure Einmachgläser:

    Gläser in einen Topf stellen, Deckel dazu legen, mit Wasser füllen, daß alles bedeckt ist, Kochtopf mit Deckel verschließen und zum Kochen bringen. Wenn Gläser und Deckel zehn Minuten gekocht haben, den Herd ausstellen. Die Gläser erst kurz vorm Befüllen aus dem Wasser nehmen.

    Bei Weckgläsern, die keinen Schraubverschluß haben, verwende ich persönlich immer noch zusätzlich Zellglas Einmach Fix, damit die Haltbarkeit und Qualität der Konfitüre gewährleistet ist:

    IMG_3148[1]

    - das Zellglas passend schneiden
    - das Zellglasblättchen in Alkohol tränken (ich mache das meistens mit Wodka)
    - auf das abgefüllte Glas legen und dann erst mit dem Deckel verschließen

    Dieser Schritt ist kein Muss!!! Ich persönlich mache das aber gerne, damit meine Marmelade sauber und steril verschlossen und gut haltbar ist.

    Wünsche Euch nun viel Spaß beim Nachkochen!!!

    Eure Nicole

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